Hammer

Hör´ mal, wer da hämmert...

Der Hammer gehört wahrscheinlich zu den ältesten Werkzeugen der Menschheit - eine stiellose Variante, den sog. Faustkeil, gab es nachweislich bereits vor 1,75 Millionen Jahren. Was einst mit einem in die Hand genommenen Stein anfing, verfeinerte sich im Laufe der Zeit zu Steinbeilen bis in der Bronzezeit der Steinkopf durch einen Metallkopf ersetzt werden konnte. Und so perfektionierte sich der Hammer immer weiter.
Heutzutage gibt es kaum ein Handwerk, dass ohne diesen auskommt, die Auswahl an verschiedenen Hämmern, die für die einzelnen Berufsgruppen unerlässlich sind, ist beinahe grenzenlos. So wird es keinen Maurer ohne Latt - und Maurerhammer geben oder einen Schreiner, der nicht mit Schreinerhammer, Klüpfel oder Flaschnerhammer bewaffnet ist.

Der sehr bekannte Vorschlaghammer, auch gerne "Mottek", "Bello", "Lehmann" oder "Maker" genannt, findet in vielen Bereichen Anwendung, in denen grobe Arbeiten zu verrichten sind. 

In wohl nahezu jedem Haushalt wird sich ein sog. Schlosserhammer finden, der zum Aufbau von Möbeln oder Einschlagen von Nägeln verwendet wird. 

Soll beim Hämmern Funkenflug vermieden werden, empfiehlt sich ein Kupferhammer (wie ihn auch die Feuerwehr verwendet). Dieser ist ebenso wie ein Aluminiumhammer aber auch wegen seiner Weichheit beliebt, wenn Werkstücke nicht verformt oder beschädigt werden sollen. 

Manchmal ist allerdings auch einfach eine Brechstange oder ein Nageleisen notwendig, um sein Ziel zu erreichen.